Koordination Südliches Afrika

 
 

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ENIASA - European Network for Information and Action on Southern Africa

Seit 1995 besteht das europäische Netzwerk zum südlichen Afrika, der Nachfolgeorganisation der Liaison Gruppe der Anti-Apartheidbewegungen in der EU. Die damalige deutsche Anti-Apartheid-Bewegung (AAB) war Mitglied von Anfang an, seit 1998 nahm ein Vertreter der KOSA regelmäßig an den Treffen teil, die zwei bis drei mal pro Jahr stattfinden. Das Netzwerk hat in allen EU-Ländern sowie in der Schweiz Mitgliedsgruppen, wobei die Arbeit in vielen Ländern ehrenamtlich geleistet wird. Dies bedeutet, dass längst nicht alle aus finanziellen und zeitlichen Gründen regelmäßig an den Treffen teilnehmen und sich an den ENIASA-Aktivitäten beteiligen können. Dennoch bemühen sich die meisten Mitglieder, im Rahmen ihrer Möglichkeiten wie z.B. bei der EU-Ratspräsidentschaft in ihrem jeweiligen Land eine größere internationale Veranstaltung zu organisieren.

Die finanzielle Unterstützung seitens der Europäischen Kommission, hat sicherlich dazu beigetragen, die Zusammenarbeit zu stärken und gemeinsame Vorhaben zu entwickeln. So werden regelmäßig die Aktivitäten sowie die thematischen Schwerpunkte der Mitgliedsorganisationen in ihren Ländern vorgestellt und Möglichkeiten der Kooperation abgesprochen. Inzwischen finden häufig im Rahmen von Rundreisen mit Gästen aus dem südlichen Afrika Besuche und Gespräche in mehreren europäischen Ländern statt. Sowohl während der Verhandlungen zwischen der EU und Südafrika (Handelsabkommen) als auch in Bezug auf die Flutkatastrophe in Mosambik wurden konzertierte Briefaktionen in verschiedenen europäischen Ländern gleichzeitig durchgeführt.

Wer mehr über ENIASA, die Mitgliedsorganisationen sowie die Arbeit erfahren möchte, kann sich auf der Homepage (www.eniasa.org) einen Überblick verschaffen.

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