• Witbank Region 2012
Foto: (c) Dieter Simon (KOSA)

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  • Schulpartnerschaften

  • Entschuldung und Entschädigung im Südlichen Afrika

  • Kampagne "Kick für one world"

Satzung

Satzung der Koordination Südliches Afrika (KOSA) e.V.

§ 1 Name, Sitz und Rechtsform

  1. Der Verein führt den Namen KOSA (Koordination Südliches Afrika) e.V. und ist in das Vereinsregister eingetragen.
  2. Er hat seinen Sitz in Bielefeld.

§ 2 Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts 'Steuerbegünstigte Zwecke' der Abgabenordnung. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke ausgegeben werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Der Verein ist selbstlos tätig.

§ 3 Zweck

  1. Der Verein will zur Förderung internationaler Gesinnung und Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und der Völkerverständigung beitragen.
  2. Es ist das Ziel von KOSA durch entwicklungspolitische Aufklärung und Bildungsarbeit in Deutschland sowie durch materielle Unterstützung einen nachhaltigen Aufbau- und Entwicklungsprozess und die regionale Integration im Südlichen Afrika zu unterstützen.
  3. KOSA unterstützt durch seine Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit sowie durch materielle Unterstützung die Arbeit von Organisationen und Initiativen, die sich für die Überwindung der Folgen des Apartheidsystems, für wirtschaftliche, politische und soziale Gerechtigkeit, für die Einhaltung der Menschenrechte, für die Gleichstellung der Geschlechter sowie für eine demokratische Entwicklung und das friedliche Zusammenleben aller Menschen im Südlichen Afrika einsetzen.
  4. KOSA sucht die Zusammenarbeit mit Organisationen im In- und Ausland, die mit den Zielen von KOSA übereinstimmen.

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins können natürliche und juristische Personen werden. Sie können dem Verein als ordentliche oder fördernde Mitglieder beitreten.
  2. Beitrittserklärungen müssen schriftlich an den Vorstand gerichtet werden; innerhalb von 12 Wochen hat der Vorstand über sie zu entscheiden.
  3. Austrittserklärungen müssen schriftlich an den Vorstand gerichtet werden. Sie werden sofort gültig, die Beitragsverpflichtung gilt für das gesamte Jahr, in dem der Austritt erklärt wurde.
  4. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt, Ausschluss oder durch einen Rückstand von zwei Jahresmitgliedsbeiträgen.
  5. Ein Mitglied kann durch den Vorstand ausgeschlossen werden, wenn es sich grob gegen die Satzung des Vereins verhalten hat. Ein Ausschluss ist schriftlich zu begründen. Innerhalb eines Monats kann das Mitglied gegen den Ausschluss Einspruch einlegen, dann entscheidet die nächstfolgende Mitgliederversammlung über die Wirksamkeit des Ausschluss

§ 5 Organe des Vereins

  1. Organe des Vereins sind: die Mitgliederversammlung, der Vorstand und der Delegiertenrat.
  2. Der Vorstand kann einen Beirat berufen.
  3. Über die Sitzungen der Organe des Vereins ist ein Protokoll zu führen. Die Protokolle der Mitgliederversammlung sind von einem/einer Protokollführer/in und einem Vorstandsmitglied zu unterzeichnen. Protokolle sind innerhalb des Vereins öffentlich.

§ 6 Mitgliederversammlung

  1. Die MV ist das höchste beschlussfassende Organ des Vereins. Die ordentliche MV findet innerhalb des Geschäftsjahres statt.
  2. Die Einladung zur ordentlichen MV muss mindestens vier Wochen vorher mit der beantragten Tagesordnung, dem Jahres- und Kassenbericht und dem vom Vorstand beantragten Haushaltsentwurf für das nächste Geschäftsjahr erfolgen.
  3. Die MV entscheidet über:
     - die Wahl, Abwahl und Entlastung des Vorstandes sowie der Kassenprüfung
     - den Finanzhaushalt,
     - Planung des Jahresprogrammes
     - Satzungsänderungen,
     - den Mitgliedsbeitrag,
     - die Auflösung des Vereins.
  4. Eine außerordentliche MV ist auf Beschluss des Vorstandes, von mindestens 10% der Mitlieder, auf Antrag des Beirates oder des Delegiertenrates einzuberufen.
  5. Die Einladung zu einer außerordentlichen. MV muss spätestens 14 Tage vorher mit der beantragten Tagesordnung zugestellt werden.
  6. Anträge für die MV müssen einschließlich einer schriftlichen Begründung mit der Einladung zur MV versandt werden. Für Anträge zur Satzungsänderung sind 2/3 der Stimmen der anwesenden Mitglieder notwendig. Alle sonstigen Anträge verlangen die einfache Mehrheit.
  7. Initiativanträge sind auf einer MV zulässig, wenn sie von mindestens einem Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder unterstützt werden.
  8. Stimmberechtigt mit einer Stimme sind auf der MV alle ordentlichen Mitglieder. Stimmrechte sind nicht übertragbar. Gruppen, Initiativen und Vereine können auf Beschluss der Mitgliederversammlung jeweils ein Gruppenstimmrecht von bis zu fünf Stimmen erhalten.
  9. Eine MV ist beschlussfähig, wenn die Einladung satzungsgemäß erfolgte.

§ 7 Vorstand

  1. Der Vorstand vertritt den Verein außergerichtlich und gerichtlich. Er führt die Geschäfte des Vereins auf der Basis der Satzung und der Beschlüsse der MV. Der Vorstand ist berichts- und rechenschaftspflichtig gegenüber den Mitgliederndes Vereins.
  2. Der Vorstand besteht aus mindestens 3 und höchstens 7 Personen, die entweder natürliche Mitglieder oder Mitglied eines juristischen Mitglieds des Vereins sind. Der Vorstand wählt aus seiner Mitte einen geschäftsführenden Vorstand von 3 Mitgliedern. Zur Vertretung des Vorstandes nach außen sind jeweils 2 Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes erforderlich.
  3. Der Vorstand wird für zwei Jahre gewählt. Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, so kann auf der nächstfolgenden MV ein neues Vorstandsmitglied für die restliche Amtszeit des Vorstands gewählt werden. Wiederwahl ist zulässig.
  4. Die Mitglieder des Vorstands arbeiten ehrenamtlich. Aus der Vorstandsarbeit entstehende Kosten werden erstattet. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  5. Der Vorstand stellt eine Geschäftsführung ein. Diese nimmt an den Vorstandssitzungen teil. Die Geschäftsführung des Vereins kann Mitglied des Vorstands, aber nicht Mitglied des geschäftsführenden Vorstands sein. Der Vorstand erarbeitet in Absprache mit dem Delegiertenrat eine Geschäftsordnung für die laufende Arbeit der Geschäftsführung.
  6. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder und davon wenigstens ein geschäftsführendes Mitglied anwesend sind.
  7. Mindestens drei Vorstandsmitglieder und davon ein geschäftsführendes Mitglied nehmen an den Sitzungen des Delegiertenrates teil.
  8. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben, die Aufgaben und Befugnisse der einzelnen Mitglieder des Vorstandes regelt.

§ 8 Delegiertenrat

  1. Der Delegiertenrat berät und unterstützt den Vorstand.
  2. Gruppen, Initiativen und Vereine, die Mitglied des Vereins sind, können Delegierte in den Delegiertenrat entsenden.
  3. Der Delegiertenrat hat Anhörungsrecht auf den Sitzungen des Vorstands sowie auf den MV`s. Er kann Empfehlungen aussprechen und Initiativanträge stellen.
  4. Der Delegiertenrat tagt mindestens einmal zwischen den ordentlichen Mitgliederversammlungen. Die Sitzungen sind vereinsöffentlich.

§ 9 Beirat

  1. Der Beirat berät den Vorstand in allen Fragen, die mit den Aufgaben und der Finanzierung des Vereins zusammenhängen. Er wird vom Vorstand einberufen.
  2. Seine Mitglieder haben auf der Mitgliederversammlung Antragsrecht.
  3. Die Amtsdauer eines Mitglieds des Beirats beträgt drei Jahre.

§ 10 Mitgliederbeiträge

  1. Die Mitgliederbeiträge legt die MV fest.

§ 11 Satzungsänderung

  1. Die Änderung der Satzung kann nur auf einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgen. Anträge zur Satzungsänderung müssen mit der Einladung zur MV versandt worden sein. Anträge zur Satzungsänderung verlangen 2/3 der Stimmen der anwesenden Mitglieder auf einer MV.
  2. Die Auflösung des Vereins kann entsprechend der Bestimmungen von Abschnitt 1 nur auf einer MV erfolgen. Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fließen die Vermögensbestände des Vereins an das Welthaus Bielefeld e.V., August-Bebel-Str. 62, 33602 Bielefeld, das die Mittel ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke für die Arbeit zum südlichen Afrika zu verwenden hat.

KOSA

Die Koordination Südliches Afrika (KOSA) e.V. ist ein bundesweit tätiges Netzwerk, das thematisch hauptsächlich zu Südafrika arbeitet. Derzeitiger Arbeitsschwerpunkt ist das Thema Klimawandel mit Fokus auf den Bereich Kohleförderung und -verfeuerung in Südafrika sowie Kohleimporte aus Südafrika nach Deutschland / NRW.

Publikationen

Unsere Publikationen befinden sich zur Zeit noch im alten Web.

Förderer

KOSA e.V. wird gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst