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Arbeitskreis Südliches Afrika/Ombili Gruppe Mülheim
Die Ombili (= "Frieden") Gruppe ist eine gemeinnützige Initiative, die aus dem Arbeitskreis Südliches Afrika im Ruhrgebiet hervorging, der in den 70ern und 80ern in der Anti-Apartheid-Bewegung aktiv war. Seit 1991 unterhält die Gruppe eine Partnerschaft mit der Dorfgemeinde Omundaungilo im äußersten Norden Namibias, der im Befreiungskampf gegen Südafrika schwer zu leiden hatte. Im gegenseitigen Austausch soll einerseits den Menschen dort geholfen werden eine zukunftsfähige Gesellschaft aufzubauen, anderseits wollen wir den Menschen hier Namibia ein Stück näher bringen. Dazu beschäftigen wir uns auch mit politischen und gesellschaftlichen Fragen, die ganz Namibia betreffen.
Im Laufe der Partnerschaft wurden bereits zahlreiche Projekte durchgeführt. 1991 konnten wir ein durch Spenden finanziertes geländegängiges Auto übergeben, das in dem unwegsamen Norden für die Arbeit der Gemeinde bis hin zu Krankentransporten sehr wichtig ist. 1993 wurde ein Workcamp durchgeführt.
30 junge Menschen, etwa die Hälfte aus Deutschland, bauten
ein im Krieg zerstörtes Schulgebäude wieder auf. Heute
sind darin ein Kindergarten, ein Gemeindecafé
Für 2002 planen wir wieder ein Workcamp in der Gemeinde Omundaungilo mit etwa zehn Teilnehmern aus Deutschland. Im Laufe der Partnerschaft veränderten sich die Aufgaben und Ziele. Viele Maßnahmen haben die Infrastruktur in Omundaungilo enorm weiterentwickelt. Jetzt müssen andere Problem angegangen werden, vor allem die Arbeitslosigkeit. Das „Omundaungilo Job Program - zur Förderung von Ausbildung und Berufsstart für eine nachhaltige Entwicklung im ländlichen Norden Namibias", soll dabei helfen. Ziel dieses Projekts ist, Menschen dabei zu unterstützen, sich in der Region eine berufliche Zukunft aufzubauen und damit auch der Abwanderung junger Menschen in die Städte entgegen zu wirken. Dazu soll mit dauerhaften Spenden ein Fond aufgebaut werden, der kleinere Ausbildungskurse und Existenzgründungen unterstützt.
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