medico international
| Adresse |
medico international
Burgstr. 106
60389 Frankfurt/Main |
| Tel. |
069 – 94438-0 |
| Fax |
069 – 436002 |
| Email |
info@medico.de |
| Homepage |
www.medico.de |
| Ansprechpartnerin |
Anne Jung |
medico international wurde 1968 als eingetragener Verein
gegründet, um Hilfe für die Menschen im Biafra-Krieg zu leisten.
Daraus entwickelte sich eine umfangreiche Projektarbeit in den
Ländern des »Südens«. Grundlage der medico-Tätigkeit ist ein
Verständnis von Gesundheit, das auch die ökonomischen, kulturellen
und politischen Verhältnisse umfaßt, in denen Menschen leben und
überleben.
medico international leistet:
 | medizinische Soforthilfe in Kriegs-, Notstands- und
Flüchtlingssituationen; |
 | Projekthilfe zur Stärkung aller auf Selbstbestimmung
gerichteter Impulse, Ausbildung von Gesundheitspromotoren,
Ernährungssicherung und Schutz von Lebensräumen; |
 | Menschenrechtsarbeit, die eingreift, wenn Menschen
Repressionen jedweder Art ausgesetzt sind; |
 | Psychosoziale Arbeit, die den Opfern von Repression
und staatlicher Gewalt therapeutische Hilfe anbietet und
gleichzeitig ihre Arbeit auf das Gemeinwesen und den
gesellschaftlichen Umgang mit den Traumatisierungen ausrichtet; |
 | Öffentlichkeitsarbeit, denn in der globalisierten
mit Neuigkeiten überfütterten Welt bedarf es einer kritischen
Öffentlichkeit, um den Ausgegrenzten des »Südens«
Gehör zu verschaffen. |
medico international unterstützt mehr als 60 Projekte in Afrika,
Nahost und Lateinamerika. Darüber hinaus ist die Hilfsorganisation
in folgenden länderübergreifenden Netzwerken tätig:
»Internationale Kampagne gegen Landminen«
Mit dieser Kampagne erhielt medico international 1997 den Friedensnobelpreis.
medico unterhält z.B. in Kurdistan, El Salvador und Angola
Projekte zur Rehabilitation von Minenopfern und Kennzeichnung von
Minenfeldern.
»Fatal Transactions« Die internationale
Kampagne gegen den Handel mit "blutigen" Diamanten und
andere Rohstoffen, der kriegerische Konflikte befördert, hat
erfolgreich eine Diskussion und erste UN-Maßnahmen gegen den
Kriegsdiamantenhandel in Gang gesetzt.
»Health Action International« Dieses
Netzwerk gegen den Export von Risikoarzneimitteln in Länder
der »Dritten Welt« spielt in den Auseinandersetzungen
um die Produktion von Generika zur Bekämpfung von AIDS eine
tragende Rolle. (Projekte u.a. in Lateinamerika)
»Internationale Kampagne für Entschuldung und
Entschädigung im südliche Afrika« Die Kampagne
fordert die Streichung der durch Apartheid verursachten Schulden
und eine Entschädigung für die Opfer, die auch von Banken
und Unternehmen finanzieren wird, die an der Apartheid profitiert
haben.
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