Gruppe Südliches
Afrika im Dritte Welt Haus Bielefeld: Frieden in Sicht?
Gewaltlose Konfliktbearbeitung: Bilanz und Perspektiven. Bielefeld 1999.
Der Krieg wird von der Politik und der Wissenschaft außerordentlich
ernst genommen. Der Frieden leider nicht. Dies haben die Herausgeber
zum Anlass genommen, in dieser Dokumentation sowohl TheoretikerInnen
der Friedens- und Konfliktforschung aber auch PraktikerInnen
aus der Entwicklungszusammenarbeit und Nicht-Regierungsorganisationen
zu Wort kommen zu lassen: So schreibt der Friedensforscher
Peter Lock über Bürgerkriegsökonomien in zerfallenden
Staaten, der UNO-Beobachter Andreas Zumach über die Krise
der Vereinten Nationen, der Politologe Wolfgang Heinrich über
Konfliktrelevanzprüfung in Entwicklungsprojekten, die
Ethnologin Annette Englert über die Arbeit des Balkan
Peace Teams und Petra Aschoff vom Koordinierungs-Kreis Mosambik
über den gelungenen Frieden in Mosambik.
50 Seiten
Preis: € 3.50 zzgl. Versandkosten.
Inhaltsverzeichnis
Jochen Hippier: Einleitung: Hoffnungsschimmer!? Immer
wieder Krieg?
Teil 1: Krieg braucht klare Feindbilder
Andrea Lang: "Thema im bundesdeutschen Wahlkampf"
Heiner Bielefeldt: "Die Wirklichkeit ist komplizierter"
Josef EI Shamsy: "Es müssen nicht alle so sein wie ich"
Teil 2: Krieg braucht Waffen und Ressourcen
Peter Lock: Pirateninseln im Weltmarkt.
Andrea Kolling: Rüstungsexporte: Legal und genehmigt.
Rainer Tump: Das Geschäft mit der Nothilfe
Teil 3: Frieden braucht Engagement von außen
"Die Krise der UNO war vorhersehbar" - Interview mit Andreas
Zumach.
Annette Englert: Konfliktprävention von unten - das
Balkan Peace Team.
Teil 4: Frieden braucht Konzepte
Giovanni Scotto: Schritte zum Frieden - Transformation
von Konflikten.
Wolfgang Heinrich: Arena für den Frieden -
Konfliktrelevanzprüfung.
Bärbel Epp: Äthiopien - Ein Vielvölkerstaat am Rande des
Krieges.
Petra Aschoff: Der gelungene Frieden - Beispiel Mosambik.
Fazit:
Frieden ernst nehmen. Initiativen stellen ihre Friedensarbeit
vor.