Frank Kürschner-Pelkmann/ KOSA (Hrsg.): Noch haben wir Zeit, die Ziele zu erreichen". Verwirklichung der Milleniumsziele im Südlichen Afrika.
Bielefeld, September
2005.
Im Südlichen Afrika gefährden Weltbank, IWF und WTO das Erreichen der Milleniumsziele bis 2015. Dies ist ein Ergebnis dieser KOSA-Studie. Die Studie stellt
auf mehr als 50 Seiten dar, wie weit die einzelnen SADC-Mitgliedsländer
die Ziele bereits verwirklicht haben. Vier auswertende
Kapitel zur Entwicklungs-, Finanz- und Handelspolitik
Deutschlands und der EU sowie zum Kohärenzproblem runden die
Studie ab.
2. Die Verwirklichung der
Millenniumsziele im Südlichen Afrika
Angola
Botswana
Demokratische Republik
Kongo
Lesotho
Malawi
Mauritius
Mosambik
Namibia
Sambia
Simbabwe
Südafrika
Swasiland
Tansania
3. Maßstab
Millenniumsziele - Die Entwicklungspolitik der BRD und der EU
Die bundesdeutsche
Entwicklungszusammenarbeit und die Millenniumsziele
Das
Entwicklungsengagement der EU für die Millenniumsziele
4. Entschuldung: Vor
allem ein Durchsetzungsinstrument für Liberalisierung?
Unzureichende
Entschuldungsprogramme seit 1999
Ist die
G8-Entschuldungsinitiative ausreichend?
5. Handelsliberalisierung
- ein Weg zum Erreichen der Millenniumsziele?
Der Preis des globalen
"Supermarkts" und die Alternativen
Afrikanisch-europäische
Handelsbeziehungen
Alles außer Waffen
Zum Beispiel Textilien
6. Kohärenzprobleme
zwischen Entwicklungs-, Finanz- und Handelspolitik
Ein wegweisender
Beschluss des Europäischen Parlaments
Kohärenz erfordert eine
Veränderung der "Spielregeln"
Konditionalität - ein
Haupthindernis beim Engagement für die Millenniumsziele
Dar es Salaam: Eine
gescheiterte Privatisierungspolitik
7. Fazit: 21 Schritte zum
Erreichen der Millenniumsziele
Karikaturen
Wir freuen uns besonders, in dieser Studie Karikaturen des
Karikaturenwettbewerbs 2005 veröffentlichen zu dürfen, der in diesem
Jahr zum Thema "Millenniumsentwicklungsziele für eine gerechtere
Zukunft und globale Partnerschaft" ausgelobt wurde.
Der Karikaturenpreis wurde gestiftet vom Dritte Welt Journalisten
Netz e.V., der "Zeitschrift Entwicklungspolitik", Brot für alle
(Schweiz), Fastenopfer (Schweiz) und der Rosa-Luxemburg-Stiftung
(Deutschland). All diesen Organisationen gilt unser Dank. Ganz
besonders danken wir jedoch dem Organisator des Wettbewerbes, Jürgen
Weber vom Dritte Welt Journalisten Netz, für seine freundliche
Unterstützung.
Die Karikatur auf der Titelseite "Unwritten Future" zeichnete
Alejandro Vilas aus Argentinien.