KOSA-Seminar, 24. – 25. September in Bonn: The unfinished
business of Apartheid. Die Entschädigungsklage südafrikanischer
Apartheidopfer gegen Daimler und Rheinmetall –
Unternehmensverantwortung auf dem Prüfstand.
Information und
Anmeldung
Seit
1998 beteiligt sich KOSA aktiv an der "Internationalen Kampagne für
Entschuldung und Entschädigung". Gemeinsam mit der südafrikanischen
Khulumani
Support Group, in der sich Apartheidopfer organisiert haben,
setzt sich die Kampagne für eine gesellschaftliche Anerkennung des
begangenen Unrechts an die Apartheidopfer und für eine angemessene
Wiedergutmachung ein. Hierzu zählen umfangreiche soziale Programme
für den Wiederaufbau und die Entwicklung von benachteiligten
Gemeinschaften. Träger der Kampagne in Deutschland sind die
Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA), KOSA und
medico international.
April 2010: Unterschriftenkampagne gestartet
Der Daimlerkonzern unterstützte die Apartheid in Südafrika. Dei
Opfer fordern Gerechtigkeit. Unterzeichen Sie unseren
Aufruf!
Ein Team.
Eine Bank: FUSSBALL-WM: Das Beispiel von
Nationalmannschaftssponsor Credit Suisse zeigt, wie wenig die
Apartheidunterstützung der Schweiz im öffentlichen Bewusstsein
vorhanden ist. aus: Woz - die Wochenzeitung. Zürich 10.Juni 2010.
Ein Team.
Eine Bank: FUSSBALL-WM: Das Beispiel von
Nationalmannschaftssponsor Credit Suisse zeigt, wie wenig die
Apartheidunterstützung der Schweiz im öffentlichen Bewusstsein
vorhanden ist. aus: Woz - die Wochenzeitung. Zürich 10.Juni 2010.
Balintulo gegen Daimler -
Die Opferorganisation Khulumani fordert eine umfassende
Aufarbeitung der Apartheid. Von Rita Kesselring. (Quelle: iz3w 317
(Januar/Februar 2010),
www.iz3w.org)
Stellungnahme der Deutschen Botschaft in Washington im Namen
der Bundesregierung vom 18. Dezember 2009 zu Anfragen des Gerichts
hinsichtlich der Klage gegen die Daimler AG
Bericht über ein Symposium des Oxford Transitional
Justice Research zum Thema "Justice for Apartheid
Crimes - Corporations, States, and Human Rights"
gehalten am 31. Januar 2009 am St. Anthony's Colleg
ein Oxford, UK.
Webportal der Non-Profit Organisation Business &
Human Rights Resource Centre in Betrieb genommen. Hier besteht
erstmals die Möglichkeit, weltweite Fälle von
Menschrechtsverletzungen durch Firmen zu dokumentieren. Derzeit
sind 35 Fälle mit den jeweiligen Positionen sowie Kommentaren dazu
einsehbar, die auch für Nicht-Juristen verständlich sind. Mehr
kommen demnächst hinzu. -
http://www.business-humanrights.org/microsites/Portal/Home
Oktober 2007
12. Oktober 2007: New Yorker Bezirksgericht
lässt Klage gegen Apartheid-Profiteure zu.
Unterstützerbriefe der Klage (Amicus Curiae) von der Aktion
Bundesschluss, Brot für die Welt, Frauen für Gerechtigkeit, KASA,
KOSA, Kairos Europa, Maksa, medico international und Prof.
Ulrich Duchow (in englisch)
September 2003 - Eingaben
an das US-Gericht (englisch)
Verschiedene Parteien haben
Anfang September mittels Briefen an den New Yorker Richter John
E. Sprizzo zu den Klagen südafrikanischer Apartheidopfer gegen
Banken und Konzerne Stellung genommen, so etwa der südafrikanische
Justizminister Penuell Maduna im Auftrag der südafrikanischen
Regierung gegen die Klage oder Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz
für die Klage von Khulumani. Als “amicus curiae” haben auch
die Schweizer sowie die Deutsche Kampagne für Entschuldung
und Entschädigung im südlichen Afrika in einem Schreiben
an Richter Sprizzo ihre Gründe dargelegt, weshalb sie das Recht
von Apartheidopfern unterstützt, mittels Klagen ihr Recht auf
Entschädigung einzufordern. Dieses Recht haben kürzlich
auch die Teilnehmenden der Reparationskonferenz der südafrikanischen
Zivilgesellschaft (Betroffene, NGOs, Kirchen und Gewerkschaften)
vom 27./28. August in Randburg bekräftigt.
Auszüge aus der so genannten
Hausfeld-Klage in zwei Teilen (deutsch). Dieser erste Teil
bringt die Grundlage der Klage sowie die Tatfelder "Transport"
und "Waffengeschäft", soweit deutsche und
Schweizer Firmen involviert sind. Der zweite Teil bringt
das Tatfeld "Banken", auch hier konkret die
Verwicklung deutscher und Schweizer Großbanken.