Seit
mehr als vier Jahren wirkt KOSA intensiv an der "Internationalen
Kampagne für Entschuldung und Entschädigung im Südlichen
Afrika" mit. Es geht u.a. um die Streichung von Schulden in
den Ländern des Südlichen Afrika, die durch die Apartheid-
und Destabilisierungspolitik Südafrikas verursacht worden sind
und um die Entschädigung von Menschen in den Ländern,
die unter dem Apartheidsystem gelitten haben. Deutsche, englische
und US-amerikanische Banken und Konzerne, die das Apartheidsystem
unterstützten und Profite erwirtschafteten, sollen zur Verantwortung
gezogen werden.
Die
Internationale Kampagne für Entschuldung und Entschädigung fordert
die Streichung der Apartheidschulden und Einrichtung eines
Entschädigungsfonds.
Folgende Dokumente und Materialien stehen als Download
zur Verfügung:
Oktober 2007
12. Oktober 2007: New Yorker Bezirksgericht
lässt Klage gegen Apartheid-Profiteure zu.
September 2003 - Eingaben
an das US-Gericht (englisch)
Verschiedene Parteien haben
Anfang September mittels Briefen an den New Yorker Richter John
E. Sprizzo zu den Klagen südafrikanischer Apartheidopfer gegen
Banken und Konzerne Stellung genommen, so etwa der südafrikanische
Justizminister Penuell Maduna im Auftrag der südafrikanischen
Regierung gegen die Klage oder Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz
für die Klage von Khulumani. Als “amicus curiae” haben auch
die Schweizer sowie die Deutsche Kampagne für Entschuldung
und Entschädigung im südlichen Afrika in einem Schreiben
an Richter Sprizzo ihre Gründe dargelegt, weshalb sie das Recht
von Apartheidopfern unterstützt, mittels Klagen ihr Recht auf
Entschädigung einzufordern. Dieses Recht haben kürzlich
auch die Teilnehmenden der Reparationskonferenz der südafrikanischen
Zivilgesellschaft (Betroffene, NGOs, Kirchen und Gewerkschaften)
vom 27./28. August in Randburg bekräftigt.
Auszüge aus der so genannten
Hausfeld-Klage in zwei Teilen (deutsch). Dieser erste Teil
bringt die Grundlage der Klage sowie die Tatfelder "Transport"
und "Waffengeschäft", soweit deutsche und
Schweizer Firmen involviert sind. Der zweite Teil bringt
das Tatfeld "Banken", auch hier konkret die
Verwicklung deutscher und Schweizer Großbanken.