Seit
1998 setzen wir uns für faire Handelsabkommen zwischen der
Europäischen Union und der Region Südliches Afrika ein. Während es
anfangs um die Beziehungen zwischen der EU und Südafrika ging, geht
es heute um das Lomè-Nachfolgeabkommen (Cotonou-Abkommen). 78 Länder
in Afrika, der Karibik und im Pazifik verhandeln mit der EU über die
zukünftigen Wirtschaftsbeziehungen. Die EU strebt dabei
regionale und bilaterale
Freihandelsabkommen
("Wirtschaftspartnerschaftsabkommen"
(EPAs)) an, deren Nutzen für die afrikanischem Volkswirtschaften
angezweifelt werden muss.
Seit 2004 beteiligt sich KOSA aktiv an der internationalen
StopEPA-Kampagne.
Diese Kampagne folgt einer Initiative
der afrikanischen Zivilgesellschaft, die EPAs in ihrer gegenwärtigen Form ablehnt und sich für wirtschaftlich, sozial und ökologisch nachhaltige Alternativen einsetzt.
Die StopEPA-Kampagne wird von mehreren deutschen Nicht-Regierungsorganisationen
getragen. Die Koordination der deutschen Kampagne liegt bei
der KOSA. Aktuelle Informationen zum Thema Handel sowie zur Kampagne
und weitere Links finden Sie unter: