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Foto: (c) Dieter Simon (KOSA)

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26.09.2016

Wenn nur die Kohle zählt. Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden durch Kohle in Südafrika.

KOSA Speakers-Tour

Montag, 26. September 2016

Düsseldorf

ReferentInnen aus Südafrika: Caroline Ntaopane und Matthews Hlabane

„Auch Deutschland ist dabei in der Pflicht“, darauf soll die Speakerstour von KOSA explizit hinweisen. Trotz aller Klimarhetorik: Steinkohle als eine der klimaschädlichsten Energiequellen ist wieder auf dem Vormarsch. In Kraftwerken verbrannte Steinkohle schädigt das Weltklima sowie die Luftqualität vor Ort, während der Bergbau wichtige Ressourcen wie Wasser und Böden gefährdet. Doch nur noch ein Bruchteil der in Deutschland verbrauchten Steinkohle wird auch hier gefördert, der Löwenanteil wird durch Unternehmen wie RWE und STEAG importiert, u.a. aus Südafrika. 

Die Folgeschäden für Mensch und Umwelt bleiben zurück. Giftiges Grubenwasser verseucht Grundwasser und Flüsse, Staub und Abgase verschmutzen die Luft. Vor allem die ohnehin benachteiligte Bevölkerung leidet unter den Folgeschäden des Bergbaus. Es sind die Armenviertel, die oft direkt neben den Gruben liegen.

Südafrika selbst gewinnt 90 Prozent seiner Energieversorgung aus Kohle, ein Umdenken ist nicht in Sicht. Aktuell befinden sich zwei weitere große Kohlekraftwerke im Bau: Medupi und Kusile, die die Menschenrechte auf Wasser, Gesundheit und Nahrung z.T. erheblich gefährden. Das zeigt die neue Misereor-Studie „Wenn nur die Kohle zählt“. 

Gemeinsam schicken KOSA und Misereor die beiden südafrikanischen Umwelt- und MenschenrechtsaktivistInnen Caroline Ntaopane und Matthews Hlabane auf Tour durch Deutschland. Sie werden über ihre Arbeit berichten und die Verantwortung deutscher Unternehmen für die Schäden durch Kohlebergbau und Kraftwerke aufzeigen.

Diskussion im „Labereck“ mit

  • Achim Vanselow, DGB NRW
  • Caroline Ntaopane, WoMin Mining Southafrica
  • Matthews Hlabane, Southern African Green Revolutionary Council

Moderation: Vera Dwors, Südafrika Forum NRW / Amt für MÖWe der EKvW

 

Wann?

26. September 2016, 19:00 bis 20:30 Uhr

 

Wo?

In den Räumen des DGB NRW

Friedrich- Ebert- Str. 34-38

 

40210 Düsseldorf


Caroline Ntaopane arbeitet bei WoMin Südafrika, einem Zusammenschluss von afrikanischen Organisationen, mit dem Fokus auf Frauen und Frauenrechte im Rohstoffsektor. Caroline unterstützt betroffene Gemeinden, Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit Kohle und Energie aufzudecken und an die Öffentlichkeit zu bringen.

Matthews Hlabane lebt in eMalahleni / Witbank, einem Zentrum des südafrikanischen Bergbaus, und leitet dort den Southern African Green Revolutionary Council. Seit vielen Jahren engagiert er sich im Kampf für Sozialstandards und Renaturierung im Kohle- und Energiesektor. Er wird sowohl über die Umweltsituation als auch über die Umweltbewegung im Kohlerevier Südafrikas berichten.

 

Bei Interesse oder Rückfragen: Laura Wunder, laura.wunder(at)kosa.org, Tel: 0521 - 986 48 51

KOSA

Die Koordination Südliches Afrika (KOSA) e.V. ist ein bundesweit tätiges Netzwerk, das thematisch hauptsächlich zu Südafrika arbeitet. Derzeitiger Arbeitsschwerpunkt ist die Initiierung und Unterstützung von Schulpartnerschaften zwischen Deutschland und dem südlichen Afrika sowie die entwicklungs-politische Bildungsarbeit mit jungen Menschen.

Förderer

KOSA e.V. wird gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst